Arten und Gattungen der Aloe Vera

Echte Aloe

Die echte Aloe, sie wird auch Curacao-Aloe (Wüstenlilie) genannt, ist eine Pflanzenart, die aus der Gattung der Aloen in der Familie der Affodillgewächse stammt. Die Pflanze gehört zu den Aloe-Arten, die sich zur inneren und äußeren Anwendung verwenden lassen. Sie ist in der pharmazeutischen und kosmetischen Verwendung vor allem unter dem wissenschaftlichen Namen Aloe Vera bzw. Aloe Barbadensis bekannt. Die Kanarischen Inseln sind die ursprüngliche Heimat der Aloe-Pflanzen. Sie werden jedoch auch auf anderen Trockeninseln, wie z.B. den Balearen kultiviert. Sie sind zwar frostempfindlich, können aber trotzdem sehr gut im eigenen Garten gezogen und im Winter im Haus gehalten werden. Zur inneren Anwendung sollten Aloe-Vera-Pflanzen gebraucht werden, die etwa drei bis vier Jahre alt sind, denn erst dann entwickeln sie ihr höchstmaß an Wirkung.

Artenschutz

Die wild wachsenden Aloe-Arten sind durch das Washingtoner Artenschutzabkommen vom 3. März 1973 geschützt – davon ausgenommen sind Pflanzenprodukte, die außerhalb ihres natürlichen Verbreitungsgebietes migriert worden sind und die, die von künstlich vermehrten Aloen stammen. Angebaut wird die Aloe neben Afrika auch auf Plantagen in Texas, Florida, Mexiko, auf den Kanaren, den niederländischen Antillen, in den Küstengebieten von Venezuela und seit kurzem auch in Ecuador. Von diesen Orten aus werden sie in verschiedene Länder verfrachtet, so auch nach Deutschland. Insgesamt zählt diese Pflanze ca. 400 verschiedene Arten  und ist sicherlich eine der bekanntesten Heilpflanzen, die sich in vielen Haut- und Nahrungsergänzungsprodukten hoher Beliebtheit erfreut.